DIE TIROLER JUNGBAUERNSCHAFT/LANDJUGEND IST?
eine Gemeinschaft jungen Menschen aus dem ländlichen Raum, zwischen
14 und 30 Jahren, die versuchen durch gemeinsame Freizeitgestaltung
wie etwa dem Veranstalten von Bällen, Tanzkursen usw. die Gegenwart
sowie die Zukunft zu gestalten, ohne dabei mit verschiedenen Traditionen
zu brechen, wie etwa dem binden der Erntedankkrone oder dem Veranstalten
von Wallfahrten.
Die Jungbauernschaft/Landjugend ist eine sehr vielseitige Organisation.
- Gesellschaft u. Familie
- Umwelt u. Lebensraum
- Bildung u. Beruf
- Landwirtschaft
- Soziales
- Religion u. Kultur
- Gemeinschaftspflege
sind jene Bereiche des öffentlichen Lebens, die jede Ortsgruppe der
Landjugend Österreichweit abzudecken versucht.
Der Jugend ist die Zukunft ihres Lebensraumes nicht gleichgültig!
Im Gegenteil. Die Jungbauernschaft/Landjugend setzt sich kritisch –
aber auch auf kreative Weise mit Themen auseinander, welche vor allem
die Zukunft des ländlichen Raumes betreffen, und diesen beeinflussen.
Nur gemeinsam kann ein positives Lebensgefühl geschaffen werden.
Die Jungbauernschaft/Landjugend befindet sich im Spannungsfeld zwischen
Traditionellem und Modernem, und ist offen für neue Kulturformen.
Ob althergebrachtes Brauchtum gepflegt, oder neue kulturelle Akzente gesetzt
werden, in der Jungbauernschaft/Landjugend wird Vielfalt geboten.
Die Jungbauernschaft/Landjugend gestaltet den Erhalt der bäuerlichen
Landwirtschaft und die Erzeugung gesunder Nahrungsmittel mit, und engagiert
sich für nachhaltige und umweltgerechte landwirtschaftliche Nutzung
des ländlichen Raumes.

Die Jungbauernschaft/Landjugend beobachtet Entwicklungen
und Trends aus Umwelt und Politik und lässt sinnvolle Anregungen
in ihr Programm einfließen. Die Mitglieder der Jungbauernschaft/Landjugend
sind bereit Verantwortung zu tragen, und wollen die Gestaltung der Zukunft
nicht anderen überlassen.
Die Jungbauernschaft/ Landjugend bietet ganzjährig ein attraktives
Sport-, Freizeit- und Vergnügungsangebot und ist somit ein wichtiger
Bestandteil der ländlichen Gemeinschaft. Teamgeist und Kameradschaft;
Freundschaften für ein Leben. Sinnvoller kann man seine Freizeit
kaum gestalten.
Die Jungbauernschaft/Landjugend bietet allen ein umfangreiches
Aus- und Weiterbildungsprogramm. Kurse, Seminare, Vorträge, Ausstellungen
und versch. Projekte werden sowohl von den einzelnen Ortsgruppen, als
auch auf Gebiets-, Bezirks- und Landesebene ganzjährig offeriert
u. umgesetzt.
LOGO, LOGO!
nach oben
LOGO - so nennt sich die Mitgliederzeitschrift der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend.
Aktuelle Berichte aus den verschiedenen Ortsgruppen, aktuelle Jugendthemen,
Interviews, Termine, Reportagen, Glückwünsche und einiges mehr
findet man alle 2 Monate in der Zeitschrift von Mitgliedern für Mitglieder.
ENTWICKLUNG!
nach oben
Die Bundesvorstehung des Tiroler Bauernbundes fasste im Jahre 1929 den
Entschluss zur Schaffung einer eigenen Jugendorganisation. Bereits 1930
wurden die ersten Gründungsversammlungen vorgenommen. Am 28. April
1931 schlug die wahre Geburtsstunde des – damals noch – Jungbauernbundes.
8 Monate später umfasste der Tiroler Jungbauernbund bereits 70 Ortsgruppen
mit ca. 2000 Mitgliedern.
Das Jahr 1938 zog, mit dem Anschluss Österreichs
an das Deutsche Reich, jedoch auch die Auflösung des Jungbauernbundes
mit sich.
Nach dem Ende der NS-Herrschaft 1945 wurde der Tiroler Bauernbund als
erster Verein in Tirol wieder in das Vereinsregister eingetragen. Bauernbunddirektor
Dr. Anton Brugger begann von neuem mit der organisatorischen Erfassung
und Betreuung der Bauernjugend. Die Generation der jungen Bauern, die
aus dem Krieg heimkehrten sollte eine Möglichkeit erhalten, versäumte
Ausbildung nachzuholen, und in einer friedlichen Gemeinschaft zu leben.
Brugger entwarf daraufhin Statuten, wonach es wieder eine eigene Jungbauernsektion
im Bauernbund geben sollte.
Am 20. Februar 1948 wurde in der Innsbrucker Hofkirche
die Tiroler Jungbauernschaft als Jugendsektion des Tiroler Bauernbundes
gegründet.
Der vorerst nur aus Burschen bestehende Verein beschloss
im Jahre 1959 Mädchen offiziell in der Jungbauernschaft einzusetzen.
Die erste Landesleiterin wurde 1969 gewählt. Es begann eine äußerst
positive Zusammenarbeit zwischen Mädchen und Burschen in der Jungbauernschaft.
Gleichzeitig beschloss die Jungbauernschaft sich für die ganze Jugend
des ländlichen Raumes zu öffnen. Von nun an war die gesamte
Jugend, egal ob bäuerlicher Herkunft oder nicht, zur Mitarbeit eingeladen.
Dieser Öffnung Rechnung tragend nannte sich die Tiroler
Jungbauernschaft von diesem Zeitpunkt an offiziell
„Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend“.
nach oben
|