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DIE TIROLER JUNGBAUERNSCHAFT/LANDJUGEND IST?

eine Gemeinschaft jungen Menschen aus dem ländlichen Raum, zwischen 14 und 30 Jahren, die versuchen durch gemeinsame Freizeitgestaltung wie etwa dem Veranstalten von Bällen, Tanzkursen usw. die Gegenwart sowie die Zukunft zu gestalten, ohne dabei mit verschiedenen Traditionen zu brechen, wie etwa dem binden der Erntedankkrone oder dem Veranstalten von Wallfahrten.

Die Jungbauernschaft/Landjugend ist eine sehr vielseitige Organisation.

  • Gesellschaft u. Familie
  • Umwelt u. Lebensraum
  • Bildung u. Beruf
  • Landwirtschaft
  • Soziales
  • Religion u. Kultur
  • Gemeinschaftspflege

sind jene Bereiche des öffentlichen Lebens, die jede Ortsgruppe der Landjugend Österreichweit abzudecken versucht.

Der Jugend ist die Zukunft ihres Lebensraumes nicht gleichgültig! Im Gegenteil. Die Jungbauernschaft/Landjugend setzt sich kritisch – aber auch auf kreative Weise mit Themen auseinander, welche vor allem die Zukunft des ländlichen Raumes betreffen, und diesen beeinflussen. Nur gemeinsam kann ein positives Lebensgefühl geschaffen werden.

Die Jungbauernschaft/Landjugend befindet sich im Spannungsfeld zwischen Traditionellem und Modernem, und ist offen für neue Kulturformen. Ob althergebrachtes Brauchtum gepflegt, oder neue kulturelle Akzente gesetzt werden, in der Jungbauernschaft/Landjugend wird Vielfalt geboten.

Die Jungbauernschaft/Landjugend gestaltet den Erhalt der bäuerlichen Landwirtschaft und die Erzeugung gesunder Nahrungsmittel mit, und engagiert sich für nachhaltige und umweltgerechte landwirtschaftliche Nutzung des ländlichen Raumes.

 

Erntedankkrone 29. Sept 2002

 

Die Jungbauernschaft/Landjugend beobachtet Entwicklungen und Trends aus Umwelt und Politik und lässt sinnvolle Anregungen in ihr Programm einfließen. Die Mitglieder der Jungbauernschaft/Landjugend sind bereit Verantwortung zu tragen, und wollen die Gestaltung der Zukunft nicht anderen überlassen.

Die Jungbauernschaft/ Landjugend bietet ganzjährig ein attraktives Sport-, Freizeit- und Vergnügungsangebot und ist somit ein wichtiger Bestandteil der ländlichen Gemeinschaft. Teamgeist und Kameradschaft; Freundschaften für ein Leben. Sinnvoller kann man seine Freizeit kaum gestalten.

Die Jungbauernschaft/Landjugend bietet allen ein umfangreiches Aus- und Weiterbildungsprogramm. Kurse, Seminare, Vorträge, Ausstellungen und versch. Projekte werden sowohl von den einzelnen Ortsgruppen, als auch auf Gebiets-, Bezirks- und Landesebene ganzjährig offeriert u. umgesetzt.

LOGO, LOGO!

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LOGO - so nennt sich die Mitgliederzeitschrift der Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend. Aktuelle Berichte aus den verschiedenen Ortsgruppen, aktuelle Jugendthemen, Interviews, Termine, Reportagen, Glückwünsche und einiges mehr findet man alle 2 Monate in der Zeitschrift von Mitgliedern für Mitglieder.

ENTWICKLUNG!

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Die Bundesvorstehung des Tiroler Bauernbundes fasste im Jahre 1929 den Entschluss zur Schaffung einer eigenen Jugendorganisation. Bereits 1930 wurden die ersten Gründungsversammlungen vorgenommen. Am 28. April 1931 schlug die wahre Geburtsstunde des – damals noch – Jungbauernbundes.
8 Monate später umfasste der Tiroler Jungbauernbund bereits 70 Ortsgruppen mit ca. 2000 Mitgliedern.

Das Jahr 1938 zog, mit dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich, jedoch auch die Auflösung des Jungbauernbundes mit sich.
Nach dem Ende der NS-Herrschaft 1945 wurde der Tiroler Bauernbund als erster Verein in Tirol wieder in das Vereinsregister eingetragen. Bauernbunddirektor Dr. Anton Brugger begann von neuem mit der organisatorischen Erfassung und Betreuung der Bauernjugend. Die Generation der jungen Bauern, die aus dem Krieg heimkehrten sollte eine Möglichkeit erhalten, versäumte Ausbildung nachzuholen, und in einer friedlichen Gemeinschaft zu leben. Brugger entwarf daraufhin Statuten, wonach es wieder eine eigene Jungbauernsektion im Bauernbund geben sollte.

Am 20. Februar 1948 wurde in der Innsbrucker Hofkirche die Tiroler Jungbauernschaft als Jugendsektion des Tiroler Bauernbundes gegründet.

Der vorerst nur aus Burschen bestehende Verein beschloss im Jahre 1959 Mädchen offiziell in der Jungbauernschaft einzusetzen. Die erste Landesleiterin wurde 1969 gewählt. Es begann eine äußerst positive Zusammenarbeit zwischen Mädchen und Burschen in der Jungbauernschaft.
Gleichzeitig beschloss die Jungbauernschaft sich für die ganze Jugend des ländlichen Raumes zu öffnen. Von nun an war die gesamte Jugend, egal ob bäuerlicher Herkunft oder nicht, zur Mitarbeit eingeladen.

Dieser Öffnung Rechnung tragend nannte sich die Tiroler Jungbauernschaft von diesem Zeitpunkt an offiziell

„Tiroler Jungbauernschaft/Landjugend“.

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